{"id":34,"date":"2019-09-30T12:26:44","date_gmt":"2019-09-30T12:26:44","guid":{"rendered":"http:\/\/efoeb.de\/?page_id=34"},"modified":"2020-02-24T10:48:05","modified_gmt":"2020-02-24T10:48:05","slug":"seite4","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/efoeb.de\/?page_id=34","title":{"rendered":"Konzeption"},"content":{"rendered":"\n<p>In den Wilhelmino gehen ca. 400 Sch\u00fcler*innen und werden von 27 Erziehern*innen betreut, darunter sind 2 Facherzieher*innen f\u00fcr Integration und Herr Sch\u00fctz als leitenden Erzieher.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konzeption Erg\u00e4nzende F\u00f6rderung und Betreuung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>in der Grundschule am Wilhelmsberg<\/strong> &#8211; <strong>Wilhelmino<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>&nbsp;\u201eIn\nunserem Hort haben die Kinder das Recht auf Beulen, Schrammen und Kratzer. Wie\nsonst sollen sie denn ihre ungez\u00fcgelte Abenteuerlust ausleben? Wie sonst sollen\nsie sich und die Welt kennenlernen?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Unbekannt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thematische \u00dcbersicht<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Vorwort<\/li><li>Der OGB stellt sich vor<\/li><li>Hort ABC<\/li><li>Grundlagen der\np\u00e4dagogischen Arbeit<\/li><li>Unser Bild vom Kind<\/li><li>P\u00e4dagogische Ans\u00e4tze und Ziele bei der Arbeit\nmit den Kindern<\/li><li>Kinderrechte in unserer Einrichtung<\/li><li>Das Kind als eigenst\u00e4ndige Pers\u00f6nlichkeit im\noffenen Gruppenleben<\/li><li>Der Tagesablauf der Kinder <\/li><li>Mittagessen<\/li><li>Hausaufgaben<\/li><li>Funktionsr\u00e4ume<\/li><li>Kleingruppe als Erg\u00e4nzung zur offenen Arbeit<\/li><li>Erg\u00e4nzende F\u00f6rderung am Vormittag<\/li><li>Ferien<\/li><li>Unsere Rolle als Erzieherinnen im Team<\/li><li>Zusammenarbeit mit Lehrern <\/li><li>Partizipation der Eltern<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorwort<\/strong><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Unsere Schule wird als \u201eGute gesunde Schule \u201c\nund Schule ohne Rassismus gelebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vermittlung von Werten und ein\nrespektvoller, sowie gewaltfreier, hilfsbereiter und toleranter Umgang der\nKinder und der P\u00e4dagogen miteinander sind Voraussetzung und Bestandteil unserer\np\u00e4dagogischen Arbeit. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nSchule am Wilhelmsberg ist eine verl\u00e4ssliche Halbtagsgrundschule mit\nerg\u00e4nzender F\u00f6rderung und Betreuung im Ortsteil Alt-Hohensch\u00f6nhausen des\nBezirkes Lichtenberg in der N\u00e4he des Sportforums. Das soziale Umfeld ist\nausgewogen. Der Anteil von Familien nichtdeutscher Herkunft nimmt zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Hauptgeb\u00e4ude geh\u00f6rt neben der Turnhalle\nein gro\u00dfer Spielehof, der \u00fcber zahlreiche Sitzm\u00f6glichkeiten, eine Bolzplatz und\ndiverse Spielplatzger\u00e4te verf\u00fcgt. Das Gel\u00e4nde ist von gro\u00dfen Schatten\nspendenden B\u00e4umen und vielen Str\u00e4uchern umgeben.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem neu geschaffenen Erg\u00e4nzungsbau\n(Mittelstra\u00dfe 16) findet der Unterricht von Klassen der ersten und zweiten Jahrg\u00e4nge\nund der gesamte OGB statt. Auch dieses Geb\u00e4ude verf\u00fcgt \u00fcber einen gro\u00dfen Hof,\nmit verschiedensten Spielger\u00e4ten, wie zwei Kletterger\u00fcsten und einer Achter-Schaukel.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Der OGB stellt sich vor <\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Name der Einrichtung:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eWilhelmino\u201c&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (eF\u00f6B der Schule am\nWilhelmsberg) <\/p>\n\n\n\n<p>Telefon: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 030 97996836<\/p>\n\n\n\n<p>Leitung: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Herr Matthias Sch\u00fctz <\/p>\n\n\n\n<p>E-Mail: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; efoeb@berlin.de<\/p>\n\n\n\n<p>Internet:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; www.efoeb.de<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6ffnungszeiten: <\/p>\n\n\n\n<p>Die\noffene Ganztagsbetreuung besteht aus mehreren Betreuungsmodulen, die sowohl in\nden Ferien gelten.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fr\u00fchmodul:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;\n6.00 Uhr &#8211;&nbsp;&nbsp; 7.30 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nachmittagsmodul:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;  13.30 Uhr &#8211; 16.00 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sp\u00e4tmodul&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; :&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 16.00\nUhr &#8211; 18.00 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nModule k\u00f6nnen miteinander kombiniert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nTeilnahme an der erg\u00e4nzenden F\u00f6rderung und Betreuung sowie an zus\u00e4tzlichen\nBetreuungsangeboten ist f\u00fcr die 1-2 Klasse kostenlos, freiwillig und bedarf\neines Vertrages.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab\nder dritten Klasse ist der Besuch kostenpflichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>An unterrichtsfreien Tagen kann der\nOGB geschlossen sein. Diese Schlie\u00dfzeiten werden den Eltern jeweils im Herbst\nf\u00fcr das folgende Kalenderjahr mitgeteilt. Es bestehen Kooperationsvereinbarungen\nmit OGBs benachbarten Grundschulen, mit denen die Schlie\u00dfzeiten f\u00fcr eventuelle\nNotbetreuung koordiniert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als familienerg\u00e4nzende Institution bieten wir den uns\nanvertrauten Kindern vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten an, sich zu erkennen, zu\nbesch\u00e4ftigen und zu erproben. <\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr stehen in unserer Einrichtung mehrere Funktionsr\u00e4ume,\nwie ein Bewegungsraum, eine Bibliothek, ein Kreativraum, eine Lernwerkstatt,\nsowie R\u00e4ume in denen die Kinder bauen, mit Puppen oder Kaufmannsladen und\nBrettspielen spielen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Obergeschoss k\u00f6nnen die Kinder sich am Kicker,\nAir-Hockey und Billard ausprobieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Holzwerkstatt, Kinderk\u00fcche oder der Computerraum kann im\nHauptgeb\u00e4ude genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich werden am Nachmittag verschiedene AG\u00b4s von den\nErziehern angeboten, die die Kinder freiwillig besuchen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nP\u00e4dagogen begleiten die Kinder durch die Zeit vor und nach der Schule, in Bezugsgruppen und gruppen\u00fcbergreifend, als\nAnsprechpartner und Zuh\u00f6rer und unterst\u00fctzen die Kinder bei ihrer\nFreizeitgestaltung am Nachmittag.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Hort ABC<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"\"><tbody><tr><td>\n  A \n  <\/td><td>\n  annehmen, anregen,\n  ansehen, auffangen\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  B \n  <\/td><td>\n  bewegen, begleiten,\n  besprechen\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  C \n  <\/td><td>\n  Chance, Chancengleichheit,\n  Chaos\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  D \n  <\/td><td>\n  da sein, dabei sein,\n  dokumentieren, denken \u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  E \n  <\/td><td>\n  ehrlich, entdecken,\n  erproben, eigenst\u00e4ndig, entfalten, erkunden\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  F \n  <\/td><td>\n  fr\u00f6hlich sein, Ferien,\n  feiern, freundlich, f\u00f6rdern, f\u00fcrsorglich \u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  G \n  <\/td><td>\n  Gespr\u00e4che, Gemeinschaft,\n  Geborgenheit, gestalten\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  H \n  <\/td><td>\n  helfen, handeln,\n  Hausaufgaben\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  I \n  <\/td><td>\n  Inklusion, Ideen,\n  Individualit\u00e4t, Interessen\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  J \n  <\/td><td>\n  jammern, jauchzen,\n  jeder-wird anerkannt\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  K \n  <\/td><td>\n  Kinder, kreativ sein,\n  kommunizieren, konstruieren, Kinderrechte, Konflikte\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  L \n  <\/td><td>\n  loben, lernen, lachen,\n  lauschen, lesen, liebevoll, lustig\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  M \n  <\/td><td>\n  miteinander, Mensch sein,\n  mitmachen, Motivation\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  N \n  <\/td><td>\n  Neugier, nachhaltig,\n  nicht-nachtragend\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  O \n  <\/td><td>\n  offen sein, organisieren,\n  objektiv, Optimismus\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  P \n  <\/td><td>\n  P\u00e4dagogen, Praktikanten,\n  Partnerschaft, Partizipation, Positives \u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Q \n  <\/td><td>\n  Quatsch machen, quer\n  denken, Qualit\u00e4t\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  R \n  <\/td><td>\n  Respekt, Ruhe, raufen,\n  Ressourcen, r\u00e4tseln, Rituale, Regeln\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  S \n  <\/td><td>\n  Selbstbewusstsein,\n  Stolpersteine, spielen, Seelentr\u00f6ster, sozial, sensibel\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  T \n  <\/td><td>\n  Tr\u00e4nen, tr\u00f6sten, tr\u00e4umen,\n  Toleranz, toll, Talent, tr\u00f6sten\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  U \n  <\/td><td>\n  Umsicht, Unterst\u00fctzung,\n  Umgangston, umsorgen\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  V \n  <\/td><td>\n  Vertrauen, Verantwortung,\n  Verst\u00e4ndnis, vielf\u00e4ltig\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  W \n  <\/td><td>\n  Wissen, Wertsch\u00e4tzung,\n  wagen, wohlf\u00fchlen, W\u00fcnsche \u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  X \n  <\/td><td>\n  X- mal besprochen\u2026 \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Y &nbsp;\n  <\/td><td>\n  Yogaangebote, all das,\n  was nicht auf dieses Blatt gepasst hat \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Z \n  <\/td><td>\n  zuh\u00f6ren, zuwenden, zuverl\u00e4ssig, Zusammenhalt, Zeit geben\u2026\n  <\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Grundlagen der p\u00e4dagogischen Arbeit<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eJede Aufsicht findet ihre Grenzen in der\nNotwendigkeit den Kindern vom Beginn des schulpflichtigen Alters an, ein\nst\u00e4ndig steigendes Ma\u00df von Freiheit zu gew\u00e4hrleisten. <\/p>\n\n\n\n<p>Ohne einen gewissen Spielraum der freien, d.h.\nunbeaufsichtigten Bet\u00e4tigung kann sich der Mensch nicht zur Selbst\u00e4ndigkeit\nentwickeln, auf die er angewiesen ist, um im sp\u00e4teren Leben bestehen zu k\u00f6nnen.\nJede Freiheitsgew\u00e4hrung ist aber bei unausgereiften Menschen mit Gefahren\nverbunden. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese m\u00fcssen im Rahmen der Erziehung in Kauf genommen\nwerden, da anderenfalls die weit schwerwiegendere Gefahr besteht, dass ein\nst\u00e4ndig beaufsichtigtes Kind, wenn es bei Erreichung der Vollj\u00e4hrigkeit aus der\nAufsicht entlassen wird, pl\u00f6tzlich vor Aufgaben gestellt wird, denen es in\nkeiner Weise gewachsen ist\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>(OLG\nHamburg, Urteil vom 22.06.1965, Az: 7U 38\/65) <\/p>\n\n\n\n<p>Der OGB ist eine Einrichtung, die familienbegleitend t\u00e4tig\nist und einen eigenst\u00e4ndigen Bildungs- und Erziehungsauftrag hat. Bildung\nfindet im OGB non-formal statt, also auf der Ebene der Freiwilligkeit. Die\nKinder k\u00f6nnen sich hier von ihrem Schulalltag erholen und ihre Freizeit aktiv\nund selbstbestimmt gestalten. Das bedeutet, wir gew\u00e4hren den Kindern das Recht\nauf freie Gestaltung von Raum und Zeit, was ihnen die Verbindung von Freispiel\nund Angebot, inhaltlich, r\u00e4umlich und zeitlich erm\u00f6glicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir begleiten die Kinder dabei, ihre Eigenst\u00e4ndigkeit, ihr\nSelbstvertrauen und Selbstbewusstsein weiter zu entwickeln, damit st\u00e4rken wir\nihre Handlungskompetenzen und f\u00f6rdern zugleich ihre Gemeinschaftsf\u00e4higkeit.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Unser Bild vom Kind <\/strong><strong><\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>\u201eDas Kind ist Akteur seiner eigenen Entwicklung.\u201c <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/em><em>K.\nKlattenhoff <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns als Team des OGB bedeutet das, Kindern die\nM\u00f6glichkeit zu schaffen, um sich altersangemessen und entwicklungsgerecht,\nselbststimmt handelnd, mit der Umwelt auseinanderzusetzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Bed\u00fcrfnisse der Kinder nach einem Unterrichtstag sind\nunterschiedlich. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, dass die Kinder\nindividuell ihre Interessen, auf der Grundlage ihrer Bed\u00fcrfnisse ausleben\nk\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet f\u00fcr uns, das Kind als gleichwertigen Partner in\nLebens- und Bildungsprozessen anzuerkennen, ihm Zeit und Raum f\u00fcr Anspannung\nund Entspannung zu schaffen und R\u00e4ume gemeinsam zu gestalten, in denen sie sich\nwohl f\u00fchlen, die inspirieren und in denen sie ihren Lernthemen folgen k\u00f6nnen.\nDabei stehen wir ihnen als Ansprechpartner und Begleiter zur Seite. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nKinder haben ein Recht die Konsequenzen ihres eigenen Handelns zu erfahren und\nmit diesen umgehen zu lernen. Dabei unterst\u00fctzen und begleiten wir die Kinder,\nindem wir ihnen die unterschiedlichen Konsequenzen aufzeigen und helfen ihnen,\nunter Ber\u00fccksichtigung der Aufsichtspflicht, bei ihren Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>P\u00e4dagogische\nAns\u00e4tze und Ziele bei der Arbeit mit den Kindern <\/strong><strong><\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wenn F\u00f6rderung und Betreuung dieser Altersgruppe dazu\nf\u00fchren w\u00fcrden, dass sie wichtige Erfahrungen nicht selber sammeln und\naufarbeiten k\u00f6nnen, w\u00fcrde man die Ausbildung ihrer F\u00e4higkeiten zur\nSelbstbehauptung und Kommunikation in einer Welt voller widerspr\u00fcchlicher\nInformationen und Normen, Interessen und Absichten stark beeintr\u00e4chtigen. Nicht\nkontrollierende P\u00e4dagogisierung des Kinderalltags rund um die Uhr betrachten\nwir als Programm unserer Arbeit, sondern Raum und Zeit zu geben f\u00fcr selbst\ngew\u00e4hlte Freundschaften und T\u00e4tigkeiten. Das hei\u00dft, wir wollen den Kindern eine\nbreite Auswahl von selbstbestimmten T\u00e4tigkeiten (manchmal unter Anleitung)\nsowie freier Spielm\u00f6glichkeiten bieten. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinder sind zu einer Zeit in unserer Obhut, die\nihnen sonst zur eigenen Gestaltung zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrde, wir \u00fcbernehmen\nsie in ihrer freien Zeit. Diese Zeit m\u00fcssen wir den Kindern zur\u00fcckgeben,\nerfahrungs- und beziehungsintensiver, gestaltbarer und ausgef\u00fcllter, als viele\nKinder sie au\u00dferhalb des Hortes erleben k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Zielsetzung unserer Arbeit ist das Heranf\u00fchren der\nKinder zu mehr eigenverantwortlichem, selbst\u00e4ndigen Handeln. Dieses Ziel steht\nim Einklang mit den Erziehungszielen, die in den gesetzlichen verankerten\nElternrechten und den einschl\u00e4gigen Fachgesetzen, insbesondere dem Kinder- und\nJugendhilfegesetz (KJHG) sowie in den entsprechenden Ausf\u00fchrungsbestimmungen\nformuliert sind. Diesen gesetzlichen Regelungen ist gemein, dass die jeweiligen\nErziehungspersonen angehalten sind, Kinder fortlaufend zu wachsender Selbst\u00e4ndigkeit\nzu erziehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Arbeit ist es hierbei, den Kindern Freir\u00e4ume\nf\u00fcr eigenst\u00e4ndiges Handeln zu schaffen und sie gleichzeitig zu bef\u00e4higen, diese\nFreir\u00e4ume eigenverantwortlich zu nutzen. Wir versuchen die Schwierigkeiten der\nKinder mit offenem Blick wahrzunehmen, ihnen ein geduldiger Gespr\u00e4chspartner zu\nsein. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir schaffen Raum f\u00fcr Kinderspiel, Kinderfreundschaft,\nKinderstreit, Gelegenheit f\u00fcr ein soziales Kinderleben.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Kinderrechte in unserer Einrichtung <\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Jedes Kind hat das <strong>RECHT <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>so akzeptiert zu werden, wie es ist<\/li><li>auf aktive Zuwendung und W\u00e4rme <\/li><li>gef\u00f6rdert und gefordert zu werden <\/li><li>in Ruhe gelassen zu werden und sich zur\u00fcckziehen\nzu k\u00f6nnen <\/li><li>sich als Pers\u00f6nlichkeit gegen andere Kinder oder\nErwachsene abzugrenzen oder sich mit ihnen auseinanderzusetzen <\/li><li>auf einen Tagesablauf, den es sich im Rahmen\nunserer Angebote und M\u00f6glichkeiten selbst gestaltet <\/li><li>seine Spielgef\u00e4hrten selbst zu w\u00e4hlen, den\nUmgang mit ihnen zu lernen <\/li><li>auf Hilfe und Schutz bei der Verarbeitung von\nProblemen <\/li><li>auf Mitgestaltung und Mitsprache im Hortleben <\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Das\nKind als eigenst\u00e4ndige Pers\u00f6nlichkeit im offenen Ganztagsbetrieb<\/strong><strong><\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nach vielf\u00e4ltigen Erfahrungen haben wir s\u00e4mtliche\nGruppenstrukturen weitgehend aufgel\u00f6st. <\/p>\n\n\n\n<p>Viele Kinder lernen am Vormittag in altersgemischten\nJ\u00fcL-Klassen und werden bei uns altersgemischt betreut. Die gemeinsamen\nInteressen sind hier die Grundlage f\u00fcr sich zusammenfindende Gruppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Freundschaften k\u00f6nnen gekn\u00fcpft und gepflegt werden,\nohne Einschr\u00e4nkungen durch formalistische Gruppeneinteilungen zu erfahren. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch die offene Arbeit am Nachmittag werden\ndie Erzieher den vorher genannten Rahmenbedingungen durch Funktionsr\u00e4ume und\nUmverteilung des Personals, als auch den Bed\u00fcrfnissen der Kinder gerecht. Die\nKinder k\u00f6nnen ihren Nachmittag ab 13.30 Uhr frei gestalten. Sie finden Zeit\nsich zu fragen: \u201eWas m\u00f6chte ich heute tun?\u201c \u201eMit wem m\u00f6chte ich heute was\nmachen?\u201c \u201eWie geht es mir heute?\u201c etc. Zu diesen und anderen Fragen haben sie\nin ihrer wenigen und oft verplanten Freizeit kaum Gelegenheit. Die offene Arbeit\ngibt den Kindern Eigenmotivation, die sich aufgrund der verschiedenen Angebote\nentwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kooperation und gemeinsame Nutzung der\nRessourcen von Raum, Zeit und Personal werden durch die offene Arbeit\nerm\u00f6glicht und weitet die Erfahrungs- und Handlungsspielr\u00e4ume von den Kindern\nund Erwachsenen aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedes Kind kann sich je nach Interessenlage\nbesch\u00e4ftigen und Angebote annehmen. Es kann jedoch bei Bedarf den r\u00e4umlichen oder\ninnerlichen R\u00fcckzug antreten und sich eine ruhige Ecke zum Entspannen suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Sorgen, Kummer oder Problemen sucht sich das Kind\nseinen Ansprechpartner. Das kann ein \u00e4lterer Sch\u00fcler oder ein Erzieher sein,\nder gerade Aufsicht f\u00fchrt oder gezielt, je nach Bedarf aufgesucht wird. Jedes\nKind kann sich also jederzeit die Person seines Vertrauens w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir nehmen uns die n\u00f6tige Zeit, Kindern individuelle\nZuwendung zu geben, oft reicht eine kleine Streicheleinheit, manchmal bedarf es\neines intensiveren Eingehens auf das Kind. Ein differenzierter Arbeitsstil, der\ngut auf die sehr unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse und Entwicklungsst\u00e4nde\nausgerichtet ist, bietet sich hier geradezu an. <\/p>\n\n\n\n<p>Die offene Arbeit unterst\u00fctzt ma\u00dfgeblich die\nEntwicklung des Teamgeistes bei den Kindern. <\/p>\n\n\n\n<p>Das einzelne Kind lernt es, sich auch in wechselnden\nSpielgruppen unterzuordnen, anzupassen, bzw. sich hervorzuheben, seine Ideen\nund Vorschl\u00e4ge einzubringen oder sich zur\u00fcckzunehmen. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Der\nTagesablauf unserer Kinder <\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Eine\nP\u00e4dagogin nimmt zwischen 6.00 Uhr und 7.25 Uhr alle im Fr\u00fchmodul angemeldeten\nKinder in Empfang. Die Kinder werden in einer entspannten und\nbed\u00fcrfnisorientierten Atmosph\u00e4re betreut. Nach einer pers\u00f6nlichen Begr\u00fc\u00dfung\nk\u00f6nnen sich die Kinder nach Interessen, W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen bet\u00e4tigen. Sie\nhaben die M\u00f6glichkeit, gemeinsam zu fr\u00fchst\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>Im\nAnschluss gehen die Kinder zum Unterricht in ihre Klassenr\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Unterrichtsschluss begeben sich die Kinder in den\nOGB, um sich erst einmal anzumelden. Anschlie\u00dfend oder auch in der Pause zuvor\nwird das Mittagessen eingenommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Um dem gro\u00dfen Bewegungsdrang der Sch\u00fcler gerecht zu\nwerden, gibt es stets die M\u00f6glichkeit, sich im Freien aufzuhalten. Jedes Kind\nkann selbst entscheiden, wie es seine Freizeit gestaltet, aus den verschiedensten\nAngeboten w\u00e4hlen oder eigene Vorstellungen umsetzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der offene Hortbereich mit verschiedenen\nFunktionsr\u00e4umen und Angeboten steht den Kindern ab 14.30 Uhr zur Verf\u00fcgung. Kinder\nder Jahrgangsstufen eins und zwei werden ab 13.30 Uhr bei ihrem Bezugserzieher\nin ihrer Klasse betreut. In dieser Zeit besteht die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Gruppen-\nund Einzelgespr\u00e4che, f\u00fcr Hausaufgaben etc.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Kinder endet um 16.00 Uhr der\nHortalltag. <\/p>\n\n\n\n<p>Unser Betreuungsangebot umfasst auch ein Sp\u00e4tmodul, das\nt\u00e4glich bis 18.00 Uhr angeboten wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Um unseren Schulanf\u00e4ngern den Einstieg zu erleichtern,\nwerden Dinge wie Mittagessen, Erledigung der Hausaufgaben gemeinsam\ndurchgef\u00fchrt. Damit soll den j\u00fcngeren Sch\u00fclern\ndie Umstellung von der KiTa auf den Schulalltag erleichtert werden und sie behutsam\nan ihr neues Umfeld gew\u00f6hnt werden. <\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Mittagessen<\/strong><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Im\nRahmen der guten gesunden Schule wird Wert auf frische und gesunde Kost gelegt.\nEin kostenpflichtiges Milchangebot am Vormittag wird von vielen Kindern\ngenutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr\ndie Kinder werden zwei Mittagessenangebote pr\u00e4sentiert. Mit den\nFree-Flow-Theken erhalten sie die M\u00f6glichkeit, selbst zu bestimmen, welche\nBeilagen beziehungsweise Komponenten sie zu ihrem Hauptgericht essen m\u00f6chten. Ein Nachschlag ist jederzeit m\u00f6glich und langes\nAnstehen ist unn\u00f6tig. Als Nachtisch werden Wahlm\u00f6glichkeiten geboten, die\nebenfalls vielseitig und schmackhaft sind. Gestaffelte\nEssenzeiten geben den Kindern mehr Ruhe w\u00e4hrend der Esseneinnahme.<\/p>\n\n\n\n<p>Am\nBuffet sollten sich die Kinder nur so viel auftragen, wie jeder schafft. Zuerst\nwird die Hauptspeise und das Getr\u00e4nk geholt. Wenn der Teller weggebracht wurde,\nkann der Nachtisch geholt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer fertig ist, verl\u00e4sst den Speiseraum.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede\nKlasse erh\u00e4lt zwei K\u00e4sten f\u00fcr die Essenchips. Ein Kasten steht vor dem\nEssenraum \/ bzw. am Eingang. Ein Kasten steht hinter der Essenausgabe. Das Kind\nnimmt den Essenchip, holt sein Essen und wirft den Essenchip in den Kasten\nhinter der Essenausgabe. Dadurch kann kontrolliert werden, wer noch nicht essen\nwar. Die K\u00e4sten werden zur Vorbereitung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag ausgetauscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedes\nKind hat f\u00fcr seinen Essenchip ein Schl\u00fcsselband\/-anh\u00e4nger. Dieses sollte\nmithilfe von Vorschl\u00e4gen durch Eltern\/Erzieher selber gebastelt werden und\nindividuell gestaltet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor und gegebenen Falls nach dem Essen werden die\nH\u00e4nde gewaschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinder sitzen klassenweise an den Tischen. Jeder\nwischt seinen Platz selbst ab und geht danach auf den Schulhof, der von einem\nErzieher beaufsichtigt wird.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Hausaufgaben<\/strong><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>In\nden Klassen der Schulanfangsphase werden die Hausaufgaben von 13.30 bis 14.15\nUhr gruppenbezogen in den Klassenr\u00e4umen angefertigt. Die Erzieher achten auf\nSauberkeit, Vollst\u00e4ndigkeit und Richtigkeit, was sie durch ihre Kenntnisnahme abstempeln\nund unterschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei\nzu langen Arbeiten einzelner Kinder erfolgt die Mitteilung an die Eltern, dass\ndie Hausaufgaben noch einmal zu Hause angefertigt werden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder,\ndie bereits w\u00e4hrend der Hausaufgabenzeit zu einer AG angemeldet sind, packen\nleise ein, stellen Taschen im MZR ab, melden sich an der Rezeption an und gehen\nzur AG.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr\ndie Erledigung der Hausaufgaben in den Klassen 3 und 4 steht ein Raum in der\nersten Etage von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr zur Verf\u00fcgung. Durch den Lehrer werden\nHA-Hefte gef\u00fchrt, in dem die t\u00e4glichen Hausaufgaben eingetragen sind. Auf den\nvorderen Seiten ist die Namensliste und das Monatskalenderblatt eingeklebt. Der\nBezugserzieher sorgt daf\u00fcr, dass dieses Heft in den HA-Raum gebracht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nErzieher tr\u00e4gt zur Information an den Lehrer in das Heft ein, welche Kinder da\nwaren. <\/p>\n\n\n\n<p>Der\nErzieher bietet Hilfe an und gibt Hinweise zur Korrektur. <\/p>\n\n\n\n<p>Es\nerfolgt keine Kenntnisnahme durch den Erzieher bei erledigten Hausaufgaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Eltern\nsind angehalten, dass sie selbst am Abend die Hausaufgaben kontrollieren\nsollten.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Rezeption<\/strong><strong><\/strong><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Im\nOGB existieren zwei einzelne Rezeptionen, an denen die Kinder ab 13:30 Uhr\nangemeldet bzw. abgemeldet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rezeption f\u00fcr die 1-2 Klasse befindet\nsich auf dem Flur im Erdgeschoss, zwischen Raum 004 und Raum 005.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rezeption f\u00fcr die 3-6 Klasse findet man\nim MZR neben der Notausgangst\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>An den jeweiligen Rezeptionen liegt eine\nAnwesenheitsliste, ein Telefonnummer- und Vollmachtenordner zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nAnwesenheitslisten geben einen zus\u00e4tzlichen \u00dcberblick, welche Kinder den Hort\nschon verlassen haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>13. Funktionsr\u00e4ume<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Tafel vor\/neben dem Raum 011 zeigt die\nTagesangebote, R\u00e4ume und den Schulhof an. Diesen k\u00f6nnen sich die Kinder\nzuordnen, indem sie ihr magnetisches Namensschild unter das ausgew\u00e4hlte Angebot\nanbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Namensschilder befinden sich getrennt\nnach Klassen an der Tafel neben Raum 004.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Bibliothek <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Eine mit vielen Kinderb\u00fcchern best\u00fcckte B\u00fccherei mit\ngem\u00fctlichen Leseecken steht zur Verf\u00fcgung. Buchvorstellungen, gemeinsames Lesen\nsollen das Leseinteresse bei den Kindern verst\u00e4rken. Ebenso haben die Kinder\ndie M\u00f6glichkeit Puzzle zu benutzen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Bewegungsraum<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Eine Bewegungsbaustelle in diesem Raum f\u00f6rdert das\nfreie und kreative Planen und Fertigen eigner Ideen. Bewegungsspiele steigern\ndie koordinativen, motorischen und k\u00f6rperlichen F\u00e4higkeiten. Durch Kinderyoga\nund Entspannungs\u00fcbungen entwickeln die Kinder mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihren eigenen\nK\u00f6rper, verbessern Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Spiel Oase<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In der 1. Etage befinden sich zwei Kicker, zwei\nBillardtische, eine Air-Hockeytisch und eine Zielwurfscheibe. Zudem k\u00f6nnen es\nsich die Kinder auf der gem\u00fctlichen Couch bequem machen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Lernwerkstatt<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Selbstbestimmt lernen, gemeinsame Wege finden und eine\nwertsch\u00e4tzende Atmosph\u00e4re, kennzeichnen die Lernprozesse in der Lernwerkstatt.\nDer Erzieher stellt die Arbeitsmaterialien und steht motivierend und\nunterst\u00fctzend im Hintergrund und f\u00f6rdert das ganzheitliche Lernen. Die Sch\u00fcler\narbeiten allein oder mit Partnern individuell- differenzierend an den\nMaterialien. Das Erlebnis-\/ Erfahrungslernen ist zieloffen. Durch ausprobieren\nund eigeninitiatives Handeln k\u00f6nnen sich die Kinder in verschiedensten\nF\u00f6rderbereichen weiterentwickeln.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Kreativraum<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Hier versuchen sich die Kinder im plastischen\nGestalten mit verschiedenen Materialien wie Gips, Ton, Pappe und vieles mehr.\nSie k\u00f6nnen verschiedene Drucktechniken ausprobieren oder mit Farben\nexperimentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Es locken offene Regale mit vielf\u00e4ltigsten\nMaterialien, die zum Gestalten anregen, wie z.B. Stoffe, Wolle, Leder, Papiere,\nPappe, Farben, Perlen. Eine st\u00e4ndige Ausstellung der neuesten Kunstwerke\nerfreut den Betrachter.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Spieleecke<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In einem Teil des MZR\u00b4s ist eine Spieleecke\nintegriert. In dieser k\u00f6nnen 4 bis 6 Personen alte und neue Brettspiele an\nTischen gespielt und ausprobiert werden. Dabei k\u00f6nnen die Kinder ihre\nSozialkompetenz und Sprachkompetenz f\u00f6rdern und weiterentwickeln.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Bauraum<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Dieser Raum ist mit gro\u00dfen Teppichen ausgelegt, auf\ndenen die Kinder mit LEGO-oder verschiedenen Holzbausteinen ihre Kreativit\u00e4t\nausleben k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen das gemeinsame Miteinander st\u00e4rken, die Feinmotorik\nweiterentwickeln und stellen einen Bezug zur Umwelt her, indem sie Situationen\naus dem Leben widerspiegeln.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Puppenraum<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In verschiedenen Funktionsecken wird das selbst\u00e4ndige\nSpiel- und Sozialverhalten gef\u00f6rdert. Die Kinder k\u00f6nnen eigene Ideen und\nInteressen entwickeln. Sie lernen sozial und fair miteinander zu spielen. Dabei\nentwickeln sie sprachliche Kompetenzen und lernen den sachgem\u00e4\u00dfen Umgang mit\nMaterialien. Ein begehbarer Kaufmannsladen f\u00f6rdert die gesunde Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Mehrzweckraum<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nach dem Unterricht bringt jede Klasse ihre Mappen und\nJacken in den MZR und stellen bzw. h\u00e4ngen sie ordentlich an die Garderobe ihrer\nKlasse an\/ab. Die Kinder k\u00f6nnen in dem Bereich des Mehrzweckraumes am Nachmittag\nihr Vesper einnehmen und in der Brettspieleecke spielen gehen. Des Weiteren\nsteht neben der Notausgangst\u00fcr die Rezeption der 3-6 Klasse. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>14. Schulhof <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Schulhof am MEB kann von den Kindern\nnach Anmeldung ab 13.30 Uhr genutzt werden. Im Sommer gibt es die M\u00f6glichkeit\nsich auf beiden Schulh\u00f6fen zu verteilen. Diese sind so gestaltet, dass den\nKindern die M\u00f6glichkeit zu verschiedenen Spielformen geboten wird. Es gibt\nKletterelemente, Schaukeln, ein Bolzplatz, eine Tischtennisplatte und mehrere\nGruppenb\u00e4nke.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren stehen den Kindern verschiedene\nSpiel- und Bewegungsmaterialien zur Verf\u00fcgung, die von den Erziehern der\nHofbetreuung ausgegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Nutzung des Schulhofes bis 16 Uhr\ngibt es keine begrenzte Kinderzahl. Die Betreuung auf dem Hof wird von zwei-drei\nErziehern \u00fcbernommen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>90.\nAG-Angebote im Wilhelmino<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Wilhelmino werden t\u00e4glich ab 14.30 Uhr von\np\u00e4d. Fachkr\u00e4ften AGs Angeboten, diese sind bunt gemischt (KochAG,\nLernwerkstatt, Disco, Bewegungsspiele, usw., die Angebotenen AGs h\u00e4ngen f\u00fcr\nalle Kinder gut sichtbar aus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>15. Die Kleingruppe als Erg\u00e4nzung zur offenen\nHortarbeit<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Faktoren, haben dazu gef\u00fchrt, dass immer\nh\u00e4ufiger Kinder in den OGB kommen, denen es schwerf\u00e4llt, sich im offenen\nBetrieb zu orientieren oder die ganz bewusst st\u00e4ndig versuchen sich zu\nentziehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen, das vorgezogene Einschulungsalter\nund die komplizierten Lebensverh\u00e4ltnisse in zunehmend mehr Familien z\u00e4hlen zu\ndiesen Faktoren. <\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb werden Kinder mit erh\u00f6htem F\u00f6rderbedarf in den\nverschiedensten Bereichen in einer Kleingruppe intensiver betreut und auch\nentsprechend gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Gruppe von ca. 10 Kindern wird von Integrationserziehern\ngeleitet. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie arbeiten mit den Kindern nach dem Konzept des\nEntwicklungsp\u00e4dagogischen Unterrichtes. <\/p>\n\n\n\n<p>Es werden Konzentrations\u00fcbungen und -spiele angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hausaufgaben k\u00f6nnen in Ruhe mit zus\u00e4tzlichen\nAnregungen und Impulsen erledigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterrichtsbezogene Regeln und Verhaltensweisen werden\ntrainiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilfe bei der Bew\u00e4ltigung von Frustration und\nMisserfolgen wird angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Konfliktgespr\u00e4che werden unter Anleitung gef\u00fchrt und\nverbale Kompetenzen gest\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die betroffenen Kinder gehen sehr gern in ihre Gruppe.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Sie f\u00fchlen sich nicht isoliert, sondern beh\u00fctet.<\/p>\n\n\n\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige und intensive Elterngespr\u00e4che nehmen auch\nhier einen gro\u00dfen Stellenwert in der integrativen Arbeit ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>16. Erg\u00e4nzende F\u00f6rderung und Betreuung am\nVormittag<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Vormittag werden im OGB alle Kinder betreut die\nnicht am Lebenskunde teilnehmen oder bei den Unterrichtsstunden ausgefallen\nsind. Sie haben hier im EG dieselben R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung wie auch am Nachmittag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>17.\nFerien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den Ferien betreuen wir die Kinder ganzt\u00e4gig mit\nt\u00e4glich wechselnden vielf\u00e4ltigen Angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir\nbieten Dinge an, f\u00fcr die w\u00e4hrend der Schulzeit weder Raum noch Zeit zur\nVerf\u00fcgung stehen. Dabei reicht die Bandbreite von Bildungsangeboten bis hin zu\nSpa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele\nVeranstaltungen stehen auf dem Plan:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Theater- und Kinobesuch<\/li><li>Kinderfeste <\/li><li>Bibliotheksbesuch<\/li><li>Kennenlernen der Spielpl\u00e4tze der n\u00e4heren Umgebung<\/li><li>Wanderungen ins Berliner Umland<\/li><li>Tierparkbesuch<\/li><li>Lesetage zum Vorstellen der Lieblingsb\u00fccher<\/li><li>Mitmachmuseum,&nbsp; Naturkundemuseum<\/li><li>Indoorspielpl\u00e4tze, <\/li><li>Kreative Projekte, <\/li><li>Malen und Basteln<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>18. Die Rolle als Erzieher im Team <\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Offen zu arbeiten bedeutet zun\u00e4chst einmal, sich von\nden herk\u00f6mmlichen Strukturen in der Kinderbetreuung zu l\u00f6sen. Voraussetzung\nhierf\u00fcr ist ein eingespieltes Team mit gr\u00f6\u00dfter Bereitschaft des Einzelnen zur\nTeamarbeit, zu t\u00e4glich neuen Auseinandersetzungen und Entscheidungsfindungen\nsowie zum v\u00f6lligen Umdenken bei der Organisation und Durchf\u00fchrung der Arbeit.\nDie Arbeit der Erzieher im offenen Hortbetrieb ist f\u00fcr Kollegen und Eltern viel\ntransparenter als die \u201enormale\u201c Gruppenarbeit. Als g\u00fcnstig hat sich die\nEinrichtung von Funktionsr\u00e4umen erwiesen, die eine vielseitige, sch\u00f6pferische\nArbeit mit den Kindern und f\u00fcr die Kinder erm\u00f6glichen. Dabei d\u00fcrfen Kuschel-\nund Ruhebereiche nicht vergessen werden, in die sich einzelne Kinder bei Bedarf\nzur\u00fcckziehen k\u00f6nnen. Wichtig ist auch der Au\u00dfenbereich, denn Kinder brauchen\nBewegung, m\u00fcssen toben und schreien d\u00fcrfen sowie in einer verborgenen Ecke sich\nunbeobachtet f\u00fchlend, spielen k\u00f6nnen. Die offene Arbeit geht prinzipiell von\nder Aufl\u00f6sung der Gruppenstruktur aus. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Kinder der ersten Klasse sollten hierbei in der\nAnfangsphase einige Ausnahmen gelten. Neben der freien Wahl der R\u00e4ume und Angebote\nsteht den Kindern auch die Wahl ihrer Bezugsperson frei. Ebenso k\u00f6nnen sie\nselbst entscheiden, mit wem sie spielen m\u00f6chten, organisieren damit eigene\nSpielgruppen. <\/p>\n\n\n\n<p>Offene Arbeit bietet viele M\u00f6glichkeiten, auf Kinder\nmit verschiedenen Temperamenten, Verhaltensweisen und Gewohnheiten einzugehen.\nEs ist eine gr\u00f6\u00dfere Breite des Angebotes, ein variableres Konzept, eine \u00d6ffnung\nnach innen m\u00f6glich. F\u00e4llt ein Erzieher wegen Krankheit oder Urlaub aus, so\nwerden die Kinder nicht \u201eaufgeteilt\u201c, sondern bleiben in ihrer gewohnten\nUmgebung. Die offene Arbeit findet in einem Rahmen statt, der f\u00fcr den Erzieher\nund f\u00fcr die Kinder \u00fcberschaubar bleibt und trotzdem vielf\u00e4ltigste\nBesch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten bietet. <\/p>\n\n\n\n<p>Das wichtigste Ma\u00df unserer Arbeit sind die Bed\u00fcrfnisse\nder Kinder. <\/p>\n\n\n\n<p>Dem Entwicklungsstand entsprechend, den das Kind\nerreicht, gilt es zu planen und die individuellen Besonderheiten zu\nber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder werden selbst\u00e4ndiger und selbstbewusster im\nUmgang mit ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt. Sie sammeln st\u00e4ndig neue\nErfahrungen und bekommen vielf\u00e4ltige Anregungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Ausprobieren von neuen Dingen schlie\u00dft immer\nein, Unbrauchbares und Nichtbew\u00e4hrtes zu \u00fcberdenken und auch fallen zulassen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die w\u00f6chentlich stattfindenden Dienstberatungen haben\neinen sehr gro\u00dfen Stellenwert. Hier wird Organisatorisches f\u00fcr die kommenden\nTage besprochen, aber auch l\u00e4ngerfristige Aktivit\u00e4ten geplant. Grunds\u00e4tzliches\nwird gekl\u00e4rt, wichtige aktuelle Informationen werden ausgetauscht und die\nVorgehensweise bei Problemen einzelner Sch\u00fcler wird abgestimmt. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch st\u00e4ndigen Erfahrungsaustausch wird an einer\neinheitlichen Betrachtungsweise gearbeitet, um das Konzept zu verwirklichen,\ndessen Inhalt jeder Einzelne mittragen muss. Jeder bringt seine Ideen ein, wenn\nes darum geht, H\u00f6hepunkte oder Ferien gemeinsam vorzubereiten, auszugestalten\nund durchzuf\u00fchren. Gerade daf\u00fcr ist die Vielschichtigkeit des Teams ein gro\u00dfer\nGewinn. Jeder Kollege bringt seine Erfahrungen in die Arbeit mit den Kindern\nein. Die Planung erstreckt sich in groben Z\u00fcgen \u00fcber das gesamte Schuljahr. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>19. Zusammenarbeit mit Lehrern<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Grundvoraussetzung f\u00fcr das Umsetzen aller Ideen\nund Vorstellungen war und ist die sehr enge Zusammenarbeit mit den Lehrern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das im J\u00dcL-Unterricht erforderliche Miteinander von\nLehrern und Erziehern und das Ineinandergreifen von Lern- und Erholungsphasen\nam Vormittag erfordern ein H\u00f6chstma\u00df an Kooperation und Kommunikation. <\/p>\n\n\n\n<p>Um\ndie Kommunikation zwischen den P\u00e4dagogen zu festigen, findet einmal in der\nWoche eine Teamsitzung statt, wo Absprachen \u00fcber die gemeinsame\nUnterrichtsgestaltung, der Austausch \u00fcber Kinder und deren Entwicklung, sowie\nderen F\u00f6rderung besprochen wird. Die Lernausgangslage der Sch\u00fcler wird gepr\u00fcft\nund differenzierte Vorgehensweisen beim Lernen inner- und au\u00dferhalb des\nUnterrichts gemeinsam entschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erzieher unterst\u00fctzen die Lehrer bei Wandertagen,\nKlassenfahrten, Exkursionen, Projekttagen, Sportveranstaltungen usw. <\/p>\n\n\n\n<p>Schulische H\u00f6hepunkte, wie das Schulfest, den Fasching,\nden Tag der offenen T\u00fcr sowie die Einschulungsfeier werden gemeinsam\nvorbereitet. Studientage und Fortbildungsveranstaltungen werden ebenfalls\ngemeinsam besucht und reflektiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Elternversammlungen\nwerden gemeinsam durchgef\u00fchrt. Bei Bedarf nimmt der Erzieher an Elterngespr\u00e4chen\nteil.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>20. Partizipation der\nEltern<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine gute Elternarbeit ist gerade in unserem\nSozialraum eine wichtige Voraussetzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier arbeiten die Lehrer\/ Erzieher-Teams der einzelnen\nKlassen gemeinsam an den Problemen. <\/p>\n\n\n\n<p>Erziehung und Bildung ist ein Prozess, den\nwir gemeinsam mit den Eltern und ihren Kindern gestalten wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir\nbegegnen den Eltern mit Offenheit. Wir legen gro\u00dfen Wert auf intensive Gespr\u00e4che\nmit Eltern. Bei Abholsituationen im Hort ergibt sich aber auch oft\nspontan die M\u00f6glichkeit Fragen und Probleme in Gespr\u00e4chen zu kl\u00e4ren und\ngegebenenfalls \u00fcber weitere Hilfen nachzudenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Erzieher ist Ansprechpartner f\u00fcr alle\nEltern.<\/p>\n\n\n\n<p>Den\nEltern soll jederzeit Einblick in unsere Arbeit mit ihren Kindern gew\u00e4hrt\nwerden. Auch ihre Hilfe und Unterst\u00fctzung, wie z. B. bei Kinderfesten,\nunterstreicht den Grundgedanken des Miteinanders von Kindern, Eltern und\nErziehern.<\/p>\n\n\n\n<p>Informationen\nzum Hortalltag erhalten die Eltern schriftlich.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Wilhelmino gehen ca. 400 Sch\u00fcler*innen und werden von 27 Erziehern*innen betreut, darunter sind 2 Facherzieher*innen f\u00fcr Integration und Herr Sch\u00fctz als leitenden Erzieher. Konzeption Erg\u00e4nzende F\u00f6rderung und Betreuung in der Grundschule am Wilhelmsberg &#8211; Wilhelmino &nbsp;\u201eIn unserem Hort haben die Kinder das Recht auf Beulen, Schrammen und Kratzer. Wie sonst sollen sie denn &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/efoeb.de\/?page_id=34\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKonzeption\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-34","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/efoeb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/34","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/efoeb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/efoeb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/efoeb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/efoeb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/efoeb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/34\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155,"href":"http:\/\/efoeb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/34\/revisions\/155"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/efoeb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}